Große Ziele erfordern Mut: Die VMZ Gründerstory
Vier junge Handwerker, eine Schweißerei und der Mut zur Selbstständigkeit: Mitbegründer Otmar Laggner erzählt, wie 1989 die Geschichte von VMZ begann.
Manche Entscheidungen wirken erst im Rückblick groß. 1989 fassen vier junge Handwerker aus der Metallbranche den Entschluss, sich selbstständig zu machen, ohne große Halle, ohne großes Kapital, dafür mit einem klaren Plan im Kopf. Otmar Laggner ist einer von ihnen. Was mit einer kleinen Werkstatt in Ludesch beginnt, ist heute ein Fertigungsbetrieb mit rund 50 Mitarbeitern, zwei Hallen und einer Kundenliste, die zeigt, dass Handschlagqualität kein leeres Wort ist. Otmar Laggner erzählt, wie aus dieser Entscheidung von damals ein Unternehmen wurde und wie er heute Schritt für Schritt an die nächste Generation übergibt.
Die VMZ Gründerstory in Zahlen
- Gründung 1989 in Ludesch durch vier Gesellschafter
- 1994 Umzug nach Bürs, 2000 Neubau der eigenen Halle in Ludesch
- Heute rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehrere davon in Ausbildung
- Zwei miteinander verbundene Fertigungshallen am Standort Ludesch
- Generationenwechsel: Bernhard Laggner führt operativ, Otmar Laggner bleibt beratend an Bord
- 35-jähriges Jubiläum im Jahr 2024, 25 Jahre Standort Ludesch im Jahr 2025
Video: Große Ziele erfordern Mut, die VMZ Story mit Otmar Laggner.
Der Mut zur Gründung
1989 wagen vier junge Handwerker aus der Metallbranche den Schritt in die Selbstständigkeit. Otmar Laggner ist einer von ihnen. Kein großer Businessplan, keine Investoren im Rücken, sondern das Handwerk, das sie gelernt haben, und der Wille, es besser zu machen als in einem Angestelltenverhältnis. Die ersten Jahre laufen unter einfachen Bedingungen, 1994 zieht der junge Betrieb von Ludesch nach Bürs um, weil dort mehr Platz zur Verfügung steht. Der Plan ist von Anfang an klar umrissen: solide Metallbearbeitung, ehrliche Preise und Zusagen, die auch eingehalten werden. Diese Haltung zieht sich durch die gesamte Firmengeschichte, bis heute.
Otmar Laggner, Mitbegründer von VMZ, blickt auf über 35 Jahre Firmengeschichte zurück.
Wachstum, das schneller kommt als geplant
Im Jahr 2000 bauen Otmar Laggner und sein Mitgesellschafter Günter eine eigene Fertigungshalle in Ludesch und nehmen dort die größte Laserschneidanlage im Umkreis von 500 Kilometern in Betrieb. Der Betrieb wächst auf 13 Mitarbeiter. Ein Jahr später kommt eine neue CNC-gesteuerte Abkantpresse dazu, gleichzeitig stellt VMZ die ersten beiden Lehrlinge ein. 2007 folgt der nächste Schritt: Halle 2 entsteht, eine zweite Laserschneidanlage geht in Betrieb. Das Wachstum kommt schneller als ursprünglich geplant, deshalb kauft VMZ das Nachbargrundstück und baut aus.
Der Neubau in Ludesch im Jahr 2000: Start der größten Laserschneidanlage im Umkreis von 500 Kilometern.
Zwei Hallen werden eins
2015 verbindet VMZ Halle 1 und Halle 2 durch eine durchgehende Überdachung. Aus zwei getrennten Gebäuden wird ein zusammenhängender Fertigungsbetrieb, kurze Wege inklusive. Im selben Jahr nimmt VMZ die Schröber MAK 4 Evolution UD in Betrieb. Wer heute durch die Hallen geht, sieht auf den ersten Blick nicht mehr, wo die eine Halle endet und die andere beginnt.
Halle 1 und Halle 2 aus der Vogelperspektive: seit 2015 durch eine durchgehende Überdachung verbunden.
Die Bauphase der Verbindung zwischen Halle 1 und Halle 2.
Generationenwechsel: Loslassen auf Augenhöhe
Eine Nachfolge zu regeln gehört zu den größten Herausforderungen in einem Familienbetrieb. Die Kinder von Mitgründer Günter schlagen andere berufliche Wege ein, also übernimmt Bernhard Laggner die operative Führung. 2023 verabschiedet sich G. Hartmann in die wohlverdiente Pension, Otmar Laggner hält seither 100 Prozent der Gesellschaftsanteile. Otmar und Bernhard gehen gemeinsam durch die Hallen, führen Fachgespräche und kontrollieren gekantete Blechteile an der TruBend-Abkantpresse. Otmar gibt der jungen Generation bewusst freie Hand und begleitet als erfahrener Berater im Hintergrund.
Otmar und Bernhard Laggner: gemeinsam in der Fertigung, im Übergang von einer Generation zur nächsten.
Die Mannschaft als Herzstück
Otmar Laggner bringt es auf den Punkt: Nicht der Chef allein macht den Betrieb aus, sondern die Belegschaft. Aus vier Gesellschaftern ist mittlerweile ein Team aus rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geworden, jeder mit eigenen Stärken und Eigenheiten. VMZ trägt seit 2016 die Urkunde „Ausgezeichneter inklusionsfreundlicher Betrieb" und seit 2020 die Auszeichnung „Ausgezeichneter Lehrbetrieb". 2023 bildet VMZ fünf Lehrlinge gleichzeitig aus, ein klares Zeichen dafür, dass Nachwuchsförderung bei VMZ kein Lippenbekenntnis ist.
Verlässlichkeit
Zusagen gelten bei VMZ, auch ohne Vertrag auf dem Tisch.
Vertrauen
Otmar Laggner übergibt die operative Führung an Bernhard und bleibt im Hintergrund beratend zur Seite.
Handschlagqualität
Ein gegebenes Wort wiegt bei VMZ mehr als jede leere Ankündigung.
Meilensteine der VMZ Geschichte
Von der Gründung mit vier Gesellschaftern bis zum Team von heute liegen 35 Jahre dazwischen, geprägt von Investitionen, Auszeichnungen und einem stetigen Ausbau der Fertigungstiefe.
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1989 | Firmengründung in Ludesch mit vier Gesellschaftern |
| 1994 | Umzug von Ludesch nach Bürs |
| 2000 | Neubau und Inbetriebnahme der größten Laserschneidanlage im Umkreis von 500 Kilometern, Anstieg auf 13 Mitarbeiter |
| 2001 | Neue CNC-gesteuerte Abkantpresse, Einstellung der ersten zwei Lehrlinge |
| 2007 | Anbau und Eröffnung von Halle 2, Inbetriebnahme der zweiten Laserschneidanlage |
| 2015 | Verbindung von Halle 1 und Halle 2 durch eine durchgehende Überdachung, Inbetriebnahme der Schröber MAK 4 Evolution UD |
| 2016 | Urkunde „Ausgezeichneter inklusionsfreundlicher Betrieb" |
| 2019 | Neue Abkantpresse in Betrieb |
| 2020 | Photovoltaikanlage in Betrieb, Urkunde „Ausgezeichneter Lehrbetrieb" |
| 2021 | Erster Schweißroboter angeschafft |
| 2022 | Neue Laserschneidanlage mit 10 Kilowatt |
| 2023 | G. Hartmann verabschiedet sich in die Pension, Otmar Laggner hält 100 Prozent der Gesellschaftsanteile, 48 Mitarbeiter mit 5 Lehrlingen, zweiter Schweißroboter |
| 2024 | 35-jähriges Jubiläum, Umstellung der Laserschneidanlage von 10 auf 15 Kilowatt, Erweiterung der Arealfläche durch Zukauf |
| 2025 | 25 Jahre Standort Ludesch |
Werde Teil des nächsten VMZ Kapitels
Von vier Handwerkern zu einem Team aus rund 50 Fachkräften: VMZ ist gewachsen, aber die Haltung von 1989 ist geblieben. Wenn du ein Projekt hast, das Präzision und Verlässlichkeit braucht, bist du bei VMZ richtig.
Jetzt bei VMZ anfragen →VMZ Maschinenbau u. Laserbearbeitung GmbH · Hängender Stein 4, 6713 Ludesch · office@vmz.at · +43 5550 20109


