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Denkmal für das Hochwasserschutzprojekt Thüringen und Bludesch vor Bergpanorama

Ein Denkmal mit Weitblick: Das Hochwasserschutz-Symbol für Thüringen und Bludesch

Wie aus einem Cortenstahl-Zuschnitt ein Wahrzeichen für zwei Gemeinden wurde

VMZ · 1. Oktober 2025 · 4 Min. Lesezeit

Ein Hochwasserschutzprojekt schützt eine Region über Jahrzehnte, sichtbar wird das selten. Für die Gemeinden Thüringen und Bludesch hat VMZ das geändert: ein Symbol aus Cortenstahl, das die Grenzen der Schutzzone nachzeichnet und mit der Zeit eine eigene, unverwechselbare Rostpatina entwickeln wird.

Auf einen Blick

Das Projekt in Kürze

  • Auftrag: Denkmal für das Hochwasserschutzprojekt Thüringen und Bludesch
  • Werkstoff: Cortenstahl
  • Verfahren: Laserschneiden bei VMZ in Ludesch
  • Standort: Aussichtspunkt mit Blick über das Tal
  • Besonderheit: Nische für eine Statue der Heiligen Barbara

Cortenstahl mit Charakter: eine bewusste Materialwahl

Für dieses Denkmal fiel die Wahl auf Cortenstahl, und das nicht ohne Grund. Der wetterfeste Baustahl beginnt nach dem Zuschnitt zu oxidieren und bildet über die Zeit eine dichte, stabile Rostschicht, die das Material darunter schützt. Bei einem Motiv mit so vielen feinen Linien und Kanten wie diesem, der Silhouette der Schutzzone, der Gemeindegrenze und dem Schriftzug HOCHWASSERSCHUTZ, zeigt sich diese Patina besonders deutlich. Aus einem glatten Zuschnitt wird über Monate ein Unikat, das sich mit jedem Jahr weiterentwickelt.

Cortenstahl-Zuschnitt mit Kartensilhouette, Gemeindewappen und Schriftzug Hochwasserschutz

Die Silhouette bildet die Grenzen der Schutzzone zwischen Thüringen und Bludesch ab, dazu die Gemeindewappen und die Grenze zwischen den beiden Gemeinden als feine Punktlinie.

Präzision im Zuschnitt: vom CAD-Datensatz zum Wahrzeichen

Ausgangspunkt war ein CAD-Datensatz, in dem die Gemeindegrenzen, die Grenzlinie zwischen Thüringen und Bludesch und die Schriftzüge als schneidfähige Kontur aufbereitet wurden. Geschnitten hat VMZ das Motiv mit dem Faserlaser Bystronic ByStar Fiber, 15 kW, bei einer Positioniergenauigkeit von unter 0,1 mm und einer Schnittfugenbreite von 0,1 bis 0,3 mm. Genau diese Genauigkeit entscheidet bei so filigranen Konturen darüber, ob schmale Buchstabenstege und die feine Punktlinie der Gemeindegrenze stabil und lesbar bleiben, ohne dass sich das Blech beim Schneiden verzieht.

Hochwasserschutz Thüringen/Bludesch

Ein gemeinsames Denkmal für ein Schutzprojekt, das die Region vor Hochwasser bewahrt.

Cortenstahl

Wetterfester Stahl, der mit der Zeit eine eigene Rostpatina entwickelt.

Laserschneiden bei VMZ

Der Zuschnitt entstand in Ludesch, direkt aus dem CAD-Datensatz der Schutzzone.

Aussichtspunkt mit Weitblick

Das Denkmal steht erhöht, mit freiem Blick über das Tal und die umliegenden Gemeinden.

Neue Heimat der Heiligen Barbara

Eine eigene Nische ist für eine Statue der Schutzpatronin der Bergleute vorgesehen.

Ein Zeichen für die Region

Ein sichtbares Wahrzeichen für die Zusammenarbeit von Thüringen und Bludesch.

Ein Ort mit Geschichte: die Heilige Barbara zieht ein

Die Ringkonstruktion aus Beton und Bruchstein, in die der Cortenstahl-Zuschnitt eingesetzt wurde, enthält eine eigens vorgesehene Nische. Dort soll künftig eine Statue der Heiligen Barbara Platz finden, der Schutzpatronin der Bergleute. Damit verbindet das Denkmal zwei Ebenen: den technischen Hochwasserschutz von heute und eine Tradition, die in der Region seit Generationen verwurzelt ist. Für VMZ war genau das der Reiz an diesem Auftrag, aus einem funktionalen Schutzprojekt ein Symbol mit Bedeutung zu machen.

Denkmal für das Hochwasserschutzprojekt Thüringen und Bludesch, Detailansicht

Du hast auch ein Projekt mit Anspruch?

Ob technisches Bauteil oder Sonderanfertigung mit Symbolkraft: VMZ setzt Laserschneiden, Abkanten, Schweissen, Biegen und Walzen fertigungsspezifisch nach CAD-Vorgabe um.

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VMZ Maschinenbau u. Laserbearbeitung GmbH, Hängender Stein 4, 6713 Ludesch · +43 5550 20109 · office@vmz.at

Häufige Fragen zum Denkmal

Warum wurde für das Denkmal Cortenstahl verwendet?

Cortenstahl entwickelt nach dem Zuschnitt eine dichte Rostschicht, die das Material darunter schützt und dem Motiv über die Zeit einen eigenen, gewachsenen Charakter gibt. Für ein Denkmal im Freien ist das genau der gewünschte Effekt.

Was passiert mit dem Stahl über die Zeit?

Die Oberfläche oxidiert und bildet eine Rostpatina, die von Stück zu Stück leicht unterschiedlich ausfällt. Das Denkmal verändert sein Erscheinungsbild dadurch in den ersten Monaten sichtbar, danach stabilisiert sich die Schicht.

Welches Verfahren wurde für den Zuschnitt genutzt?

Das Motiv wurde bei VMZ in Ludesch mit dem Faserlaser Bystronic ByStar Fiber, 15 kW, geschnitten. Positioniergenauigkeit unter 0,1 mm und eine Schnittfugenbreite von 0,1 bis 0,3 mm waren für die filigranen Konturen entscheidend.

Wo steht das Denkmal?

Es steht an einem erhöhten Aussichtspunkt zwischen den Gemeinden Thüringen und Bludesch, mit freiem Blick über das Tal und die umliegenden Berge.

Was hat es mit der Heiligen Barbara auf sich?

In der Ringkonstruktion aus Beton und Bruchstein ist eine Nische für eine Statue der Heiligen Barbara vorgesehen, der Schutzpatronin der Bergleute. Sie verleiht dem Denkmal eine zusätzliche, traditionsverbundene Bedeutung.

Wie groß ist die Stahlsilhouette und wie dick ist das Material?

Genaue Maße und Materialstärke zu diesem Projekt bekommst du direkt bei VMZ, da jede Sonderanfertigung dieser Art individuell geplant wird.

Kann VMZ auch für uns ein ähnliches Projekt umsetzen?

Ja. Ob technisches Bauteil oder Sonderanfertigung mit Symbolkraft, VMZ berät von der ersten Idee bis zum fertigen Zuschnitt und setzt Projekte fertigungsspezifisch nach CAD-Vorgabe um.

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